Herzlich Willkommen

 

und Danke für Ihre Unterstützung

     damit unser Projekt in Indien weitergeführt werden kann

Seit nunmehr 6 Jahren werden diese Schiebekarten in unserem eigenen und selbstfinanzierten Projekt für bedürftige Frauen in Indien liebevoll in Handarbeit hergestellt. Die Karten erhalten Sie in unseren "Laden" auf der Insel, hier im Shop und in ausgewählten Geschäften.

 

Bedingt durch die weltweite Pandemie und die dadurch bedingte angespannte Lage, die nicht nur uns, sondern vielen Menschen Sorgen bereiten, gestaltet sich die Finanzierung unseres Projekt immer schwieriger.

Wir sehen es aber auch als Herausforderung an, die wir gerne annehmen und durch Ihre Unterstützung auch bewältigen werden.

Den Mut hierzu ziehen wir aus vielen positiven Kundgesprächen und Ihren Bestellungen. Danke hierfür.

"happiness for indien women" ist für uns inzwischen mehr wie ein Projekt, es ist zu unserer Herzensangelegenheit geworden.

 

In  Indien gibt es kein Sozialsystem das den Frauen oder den Kindern hilft. Indien hat wenige Tage nach Bayern, im März 2020, einen kompletten "shutdown" veranlaßt und auch unser Projekt in Indien wurde zeitweise geschlossen. Wir haben und wir werden, unsere Frauen - auch ohne Gegenleistung einer erbrachten Arbeit - weiterhin finanziell unterstützen und entlohnen. Das verlangt unsere Moralvor-stellung und ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

 

Bitte helfen Sie uns, dieses Projekt weiterführen zu können. Schreiben Sie Ihren Liebsten doch einfach mal wieder eine schöne Karte und versenden Sie Freude. Danke auch im Namen unserer Frauen.


 

 

Nachfolgend erzählen wir gerne die Geschichte hinter diesem Projekt - mit diesem link kommen Sie direkt zu unserem shop.

 

Ihre card & book manufactur

 

Weitere Karten sehen Sie im Shop - die neuesten Karten können derzeit leider nicht nach Deutschland versendet werden und die brandaktuellen Karten werden derzeit nicht erstellt....



Aufnahmen von unserem letzten Aufenthalt in Indien vor wenigen Wochen

Hier sehen Sie einige unserer Frauen in unserem Projekt

 

Nach einigen Jahren in Goa siedelten wir mit unserem Projekt nach Visakhapatnam, Westküste Indiens, um und arbeiten jetzt in den angemieteten Räumen der Klosterschwestern des St. Ann`s Ordens und sind für die operative Unterstüztung dankbar.

Bei den Drehbeiten im Januar dieses Jahres hatten wir soviel Freude und Spaß mit dem jungen Filmteam.

Hier sehen Sie die Umgebung unseres Projektes

 

Wir haben jede unserer Frauen in deren Wohnung besucht. Sie waren so unendlich stolz darauf. Die Filmsequenzen können nicht die Situation zeigen, unter denen diese Frauen mit ihren Kindern und weiteren Familienangehörigen auf engstem Raum und unter einfachsten Verhältnissen leben. Aus Respekt zeigen wir nicht die privaten Räumlichkeiten.

 


Weitere Bilder und Informationen unseres letzten Aufenthaltes im Januar 2020 werden aufgearbeitet und folgen demnächst...


 

Die Frauen arbeiten täglich in unserem Projekt - die Zeit bestimmen sie selber.  Sie sind so undendlich Dankbar für diese Möglichkeit. Bitte unterstützen Sie uns. Unser Schiebekarten-Sortiment können Sie im Shop einsehen und natürlich gerne bestellen.


 

happiness for indian women ist unser eigenes Projekt in dem diese Schiebekarten von bedürftigen, meist verwitweten, alleinerziehenden oder geschiedenen Frauen in Indien liebevoll handgefertigt werden. Die Erstellung dieser Karten gibt den Frauen erstmals eine finanzielle Sicherheit und somit eine sorgenfreiere Zukunft mit und für ihre Kinder. Es ist uns wichtig, dass diesen Kindern die schulische Bildung dauerhaft ermöglicht wird. Um dies auch gewährleisten zu können, erhalten die nicht ausgebildeten Frauen eine überdurchschnittliche Entlohnung die ihnen ein finanziell unabhängiges und selbstbestimmtes Leben ermöglichen soll.

 


Visakhapatnam - Indiens größtes Slumgebiet

 

Nach über vier Jahren siedelten wir mit unserem Projekt nach Visakhapatnam um. Diese Mega-Stadt an der Ostküste hat prozentual mit ca. 43 Prozent der Einwohner die meisten Slumbewohner. In Mumbay sind es 41 Prozent, in  Neu Dehli 15 Prozent und in Kalkutta 30 Prozent.

 

In Zusammenarbeit mit den Klosterschwestern des St. Ann`s Orden in Indien konnten wir im Oktober 2018 das gesamte Projekt erfolgreich umsiedeln. Das Mutterhaus des Ordens sind die Missionsschwestern des St. Anna in Luzern/Schweiz. Der für uns wichtigste Teil dieser großartigen Zusammarbeit ist es, dass die Missionsschwestern tagtäglich in den Slums ihre Dienste unermüdlich an den Menschen vollbringen und den Kontakt eben genau zu den Frauen haben, die Unterstützung dringendst notwendig haben.

 

Die Räumlichkeiten wurden von uns angemietet, Tische und Arbeitsmaterial angefertigt - die Arbeitsplätze eingerichtet und die ersten Karten gedruckt. Hier waren natürlich die Erfahrungen der letzten Jahre in Indien sehr hilfreich. Aus einer großen Schar von Frauen wurden einige ausgewählt und eingearbeitet. Auch wenn es mir nicht möglich ist mit diesen wunderbaren Frauen direkt kommunizieren zu können - so sagen doch die "Sprache der Augen" und das Lächeln so viel mehr - diese Frauen sprechen überwiegend nur den regionalen Dialekt Telgu. Die Einarbeitung war jedoch von kurzer Dauer, da das Dengue-Fieber von mir Besitz ergriff und ich in das Krankenhaus der Ordensschwestern eingeliefert werden mußte. Wenn es Schlüsselmomente im Leben gibt, dann war auch dieser Moment wieder ein solcher. Diese Viruserkrankung kann eben zu inneren Blutungen führen und ist die Hauptursachen für schwere Erkrankungen und Todesfälle in asiatischen Ländern. Um dieser Krankheit, wenn möglich, entgegenwirken zu können, muss der Patient Proteine zu sich nehmen so dass der Körper die zerstörten Blutkörperchen wieder aufbaut. Doch der Krankheitsverlauf ist leider so, dass der Patient das meist zu sich genommene wieder erbricht - ein Teufelskreis - und somit ist verständlich warum so viele Menschen daran sterben. Ich ließ mir von den Schwestern Protein in Pulverform besorgen und hörte immer wieder, dass das Protein so teuer sei. Nun ja, es geht ja um mein Leben und da sollte nichts teuer genug sein. Als mir die ersten Dosen überreicht wurden und ich den Betrag von 3.80 Euro pro Dose zahlen sollte war mein Gedanke: Wegen 3.80 Euro sterben hier die Menschen wie die Fliegen!!! Das darf wirklich nicht wahr sein - eine Schachtel Zigaretten kostet mehr!!

 

Drei Monate nach dieser Krankheit flog ich erneut nach Indien, um das Projekt zu betreuen. Und ich bin wieder überrascht, über die handwerkliche Begabung der Frauen. Dank unserer Mitarbeiterin Harika haben wir ein Team das die Karten so perfekt, so sauber und ordentlich "zusammenbaut" wie nie zuvor. Wir sind ihr unendlich Dankbar für ihren unermüdlichen Einsatz, für ihren Willen täglich neu dazu zu lernen und ihre Standhaftigkeit. Sie hat es geschafft, jede einzelne Frau in der Gruppe so einzulernen, dass der "Ausschuss" an Karten reduziert wurde, die Lagerung der Karten so gut wie möglich gewährleistet wird und die Pakete hier in Deutschland endlich regelmäßig und unbeschädigt ankommen.

 

Wir sollen im Namen "unserer Frauen" Danke sagen, dass Sie dieses Projekt mit dem Kauf der von ihnen liebevoll handgefertigten Karten unterstützen und somit dieses Projekt maßgeblich zum Erfolg führen. Thank you. Ein herzliches Dankeschön möchten auch wir sagen.

 

Und natürlich stehen wir jederzeit gerne für Fragen zur Verfügung. Ob Sie einfach ein paar Karten erwerben wollen und so dieses Projekt unterstützen oder ob Sie als Händler diese Karten in Ihr Programm aufnehmen oder einfach mehr erfahren wollen - reden Sie einfach mit uns. Wir freuen uns auf Sie!

Die Geschichte und den Werdegang dieses Projektes können Sie nachfolgend, weiter unten, erfahren...


            Wir können in diesem riesigen Land nicht alle Frauen mit ihren Kindern retten, aber mit Ihrer Hilfe sind wir für diese Frauen und Kinder die Welt!

Eine Zukunftsperspektive zu haben lässt diese "Kleinfamilien" einfach strahlen und erfüllt uns mit Stolz und Freude.

 

Auch wenn manche Bilder so "romantisch" erscheinen, ob im Bretterverschlag oder im  neudeutsch genannten Tiny-Haus - es ist Armut!

 

Wir sind nach jedem Besuch unendlich Dankbar für diese Welt in der wir leben dürfen. Aber wir sind auch Dankbar für all diese Zuneigung und Dankbarkeit die wir dort erfahren dürfen. 



 

 

Die Mission St. Anna setzt sich in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales für ein menschenwürdiges Leben vor allem in Indien und Ostafrika ein. Die St. Anna-Schwestern fördern die Selbständigkeit der Menschen in Dorfentwicklungsprojekten, unterstützen Kinder und Jugendliche bei der Ausbildung und helfen in Spitälern und Heimen. Fördern, unterstützen, helfen: Das geschieht ihn über 110 Institutionen und in der Umsetzung von jährlich bis zu 80 Projekten.

Wir sind dankbar für diese operative Kooperation mit den Schwestern und dem vermieten der sicheren Räumlichkeiten an uns in Visakhapatnam.



 

Warum Indien?

 

Seit 1999 bin ich regelmäßig in dieses wunderschöne Land mit seinen freundlichen Menschen als Urlauberin gereist. Über Indien sagt man, entweder liebt man es oder man hasst es. Ich habe mich in dieses große Land, trotz all seiner unglaublichen Gegensätze verliebt!  Diese Schönheit und manigfache Vielfalt in allen Bereichen bereichert alle Sinne.

 

Nach einem schweren Unfall habe ich es den "Einheimischen" durch ihr schnelles Eingreifen zu verdanken, dass ich heute noch unter den Lebenden verweile. Was nach einem giftigen Stachelrochenstich eher selten ist. Und damals habe ich mir geschworen: Diese unvoreingenommene Hilfsbereitschaft, Anteilnahme und Liebe - die gebe ich zurück. Und so wurde Jahre später dieses Projekt gegründet.

 

Über die Lage indischer Frauen wird ja, auch in unserer Presse, berichtet. Seit meinem ersten Aufenthalt hat mich die Freundlichkeit und Würde dieser mittellosen Frauen beeindruckt. Sie wissen nicht wie sie den nächsten Tag mit ihren Kindern überleben sollen aber dennoch ist ihnen das Wehklagen und Jammern fremd und sie achten auf ihr Erscheinungsbild trotz ihrer Armut.  Diese Anmut, sofern man mit diesen Frauen in Kontakt kommt, beeindruckt und lässt eigene Sorgen ganz ganz klein erscheinen. Mittellose Frauen arbeiten meist als Tagelöhner z. Bsp. im Strassenbau - wobei hier die Frauen die schwere Arbeit übernehmen! - oder müssen sich ihren Unterhalt auf menschenverachtende "Art und Weise" verdienen. Die Kinder werden zum Betteln geschickt oder allzuoft eben auch in Heime untergebracht. Deshalb ist Indien das größte Waisenhaus der Welt. Hier wollen wir ansetzen!


 

 

 Die jüngste Mitarbeiterin fing bei uns im Alter von 19 Jahren an. Durch die Erstellung der Karten war es ihr möglich, ihre schulische Ausbildung zu finanzieren. Die meisten Eltern sehen für ihre Töchter die spätere Rolle der Ehefrau und Mutter als Lebensmodell vor.  Doch immer mehr Frauen studieren, sind sehr ehrgeizig und müssen Widerstände überwinden.

 

 

Eine Frau verlor ihr Leben in Indien mit dem Tod ihres Ehemannes und wurde früher mit dem toten Ehemann verbrannt. Heute werden Witwen in Indien, meist mit ihren weiblichen Kindern, aus dem Hause des  verstorbenen Ehemannes "geworfen". 

Dieses große Land stellt leider keine staatlichen Fördermittel für diese Witwen  - aber auch geschiedenen Frauen - bereit und somit sind diese Frauen auf sich alleine gestellt! Tragisch und für uns unvorstellbar!



 

So fing es an...

 

Nach langer Vorbereitungszeit von weit über einem Jahr konnten wir 2016 das Projekt beginnen. Unsere ersten Räumlichkeiten wurden angemietet und hergerichtet, die ersten Auflagen gedruckt. Hier begann schon - für uns erstaunlicherweise - das erste Problem. Es war Farbe auf dem Papier - aber es sollte schon die sein, die wir wollten! Also wurde zwar kurzerhand ein neuer Drucker gefunden aber Druckereien sind in Indien spärlich anzufinden - sofern man annähernd unseren Standard als Grundlag nimmt.

 

Die Einarbeitung der Frauen gestaltete sich lustig und einfach. Die Mechanik ist eigentlich sofort verstanden und umgesetzt worden. Beruhigt konnte ich den Rückflug antreten. In der Folgezeit wurde uns aus Indien mitgeteilt, dass alles in bester Ordnung sei...

 

Nachdem wir dann im Januar 2017 die erste Ware verpacken wollten, stellten wir mit Entsetzen fest: Das wird nix! Nach "indischen Verständniss" sind diese Karten doch gut brauchbar auch wenn diese voller Leimflecken und nicht so korrekt verarbeitet wurden. Das sahen wir anderst und haben somit unsere ersten unterschiedlichen Chargen von insgesamt knapp 9.000 Karten, von Hand, vernichtet. Wir wollten ja nicht, dass diese Karten auf irgendeinem Markt verkauft werden... Es sollte nicht der letzte Verlust sein - es ging noch um einige Stückzahlen mehr.

 



Nicht einmal drei Wochen Zeit bis zur Fertigstellung hatten wir. Es war für Alle ein Kraftakt und die Freude war groß, als der neue Produktionsraum in einer feierlichen, hinduistischen Zeremonie eingeweiht wurde. Jedoch hielt die Freude nicht lange an.


 

Trotz der ersten Niederschläge gaben wir nicht auf und haben 2017/2018 kurzerhand einen neuen Raum in unmittelbarer Nähe gebaut. Als "Managerin" wurde eine neue,  junge, mir bereits aus der Gruppe bekannten und "gewieften" Frau von uns eingesetzt. Als getrennt lebende Mutter zweier Mädchen wollte sie diese Chance unbedingt. Sie zeigte am Anfang ein tollen Arbeitseinsatz. Sie verdiente für diesen Job unheimlich gut - und das sollte uns zum erneuten Problem werden. Es fehlten uns nicht nur 18.000 gefertigte Karten, nein, es fehlte natürlich auch Geld das von ihr vereinnamt wurde und eben nicht für Lizensen oder ähnliches aufgewendet wurde. Wir mussten schweren Herzens diesen Standort schließen und sind auch heute noch fast täglich mit den Frauen in Kontakt. Uns war es wichtig, dass diese Frauen eine neue Beschäftigung finden konnten und das ist gelungen. Wir besuchen sie auch weiterhin und sind jeder einzelnen sehr verbunden.

 

 

Wir bedanken uns recht herzlich für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit und werden Sie an dieser Stelle über zukünftige Veränderungen informieren und werden Sie gerne an unserem Projekt teilhaben lassen. Wir stehen Ihnen jederzeit gerne telefonisch, via email oder auch persönlich zur Verfügung. Herzlichen Dank

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht auf dem Bild zu sehen ist eine Mitarbeiterin, die mit ihren Kindern aus dem Hause ihrer Schwiegereltern "geworfen" wurde nachdem ihr Mann verstarb. Ihre Familie kann sie nicht mehr aufnehmen. Sie arbeitete jetzt zum erstem mal in ihrem Leben und konnte durch unser Projekt ihre Kinder sorgenfreier aufwachsen sehen....



 

 

 

 

 

Das ist unsere Druckerei für unser Project "Indian Woman". Die Druckerei bzw. Druckschule wird von einem Pater geleitet und die meisten Mitarbeiter sind behindert. Hinter der Schule/Druckerei ist das Wohnheim für diese Mitarbeiter. Uns ist auch wichtig, dass wir hier einen Beitrag für diese behinderten Menschen leisten können.